Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch bestimmte Bakterien im Zahnbelag verursacht wird. Häufig bleibt sie lange unbemerkt, kann jedoch ernsthafte Folgen haben. Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder empfindliches Zahnfleisch. Unbehandelt kann die Erkrankung zu Zahnfleischrückgang, Knochenabbau und im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führen.
Die Entzündung entsteht durch bakterielle Beläge, die sich am Zahnfleischrand ansammeln. Diese können das umliegende Gewebe angreifen und langfristig den Halt der Zähne gefährden. Da Parodontitis oft schleichend verläuft, ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig.
Ein zentraler Bestandteil unserer Behandlung ist die gezielte Vorsorge. Durch regelmäßige Kontrollen und professionelle Prophylaxe können Risiken früh erkannt und reduziert werden. So lässt sich die Entstehung von Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates häufig vermeiden.
Um die Parodontitis gezielt behandeln zu können, setzen wir auf moderne Diagnoseverfahren. Dazu gehört auch die mikrobiologische Bestimmung der verursachenden Keime. Auf dieser Basis kann die Therapie individuell auf Ihre Situation abgestimmt werden.
Bestehende Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates werden in unserer Praxis systematisch und schonend behandelt. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, die Bakterien zu reduzieren und das Gewebe zu stabilisieren. Dadurch kann der Zahnhalteapparat langfristig erhalten werden.
Nach der eigentlichen Behandlung spielt die Nachsorge eine entscheidende Rolle. Mit individuell abgestimmten Prophylaxekonzepten sorgen wir dafür, dass das Behandlungsergebnis langfristig stabil bleibt und ein erneutes Fortschreiten der Erkrankung verhindert wird.
Parodontitis kann nicht nur Auswirkungen auf die Zähne haben, sondern auch mit allgemeinen gesundheitlichen Problemen in Verbindung stehen. Deshalb betrachten wir Ihre Mundgesundheit immer im Zusammenhang mit Ihrem gesamten Wohlbefinden.